Montag, 04. März 2024
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Urlaub 2023 - April

Da Petra ihren morgigen Geburtstag nicht größtenteils mit Putzen und auf der Autobahn verbringen wollte, haben wir entschieden, dass wir schon heute gemütlich zusammen packen und nach Hause fahren.

Das Wetter war zwar schön aber nicht so, dass man keinesfalls abreisen konnte. Uwe ist nach dem Frühstück mit mir noch ein letztes Mal an den Watergat Strand gelaufen.

Cheeria hat in der Zwischenzeit ihr Bestes gegeben um Frauchen vom Packen und Putzen abzuhalten aber kurz vor halb Zwei war es geschafft. Alles war im Auto verstaut und das Haus blitzeblank.

Mit einer doch großen Portion Wehmut haben wir abgeschlossen und uns auf den Weg gemacht. 

Ein letztes Mal raus aus Renesse über den "Drempel des Todes":

In Nieuwekerk beim Jumbo haben wir nochmal einen Boxenstop zum Einkaufen eingelegt und wir da dann eh schon im Osten von Schouwen-Duiveland waren, haben sich Petra & Uwe noch einen Abschiedskibbeling im BRU17 in Bruinisse gegönnt.

Gegen 15 Uhr ging es dann weiter Richtung Heimat.

Die Grenze nach Belgien haben wir um 15:47 Uhr überquert, Luxemburg erreichten wir um 18:50 Uhr. Dort haben wir zu einem Preis getankt, den wir schon sehr lange nicht mehr gesehen hatten.

Die deutsche Grenze haben wir 19:38 Uhr passiert und um 22:17 Uhr haben wir das Auto vor dem Haus abgestellt. 

Von Oma und Opa wurden wir freudig begrüßt und willkommen geheißen. Wir Vierbeiner mit ein paar Leckerlies und die Zweibeiner mit einem Gläschen Wein aus der Heimat.

Schön war es - Zeeland wir kommen wieder!

Nachdem wir ja gestern in Burgh-Haamstede den Ruhetag und den Regen erwischt hatten, haben wir heute einen erneuten Versuch gestartet und waren erfolgreich.

Die Bäckerei hatte geöffnet, ein Parkplatz an der Kirche nebenan war frei und Petra hat sich mit der Webcam versichert, dass Cheeria und ich entspannt im Auto gewartet haben.

Hier sind die Bilder vom Inneren der Bäckerei Sonnemans, die es bereits seit 100 Jahren gibt.

Das Frühstücksbuffet ist liebevoll angerichtet auf einer Küchenzeile der Firma Bruynzeel aus dem Jahr 1937.

Das Highlight war der hausgemache Eiersalat und die Zeeuwse Bolussen (von denen hat sich Petra noch eine für den Nachmittagskaffee mitgenommen), eine typische zeeländische Süßspeise. Übersetzt sind es wohl am ehesten eine Art Zimtschnecke. Auf jeden Falle mega lecker!!!

Nach dem Frühstück sind Petra und Uwe noch kurz gegenüber in das kleine Museum der Sonnemans gegangen und haben sich umgesehen. Eine sehr interessante Mischung an Gegenständen, die die Geschichte der Insel widerspiegeln wurde da zusammenetragen.

Von Burgh-Haamstede sind wir dann Richtung Zierikzee gefahren und haben am Plombe Toren geparkt.

Das Ziel war der Deichabschnitt beim Schelphoek, auf dem man quasi in die Oosterschelde laufen kann.

Das Naturschutzgebiet 'De Schelphoek' entstand durch die Flutkatastrophe 1953. In der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar strömten bei der Springflut zusammen mit einem Nordweststurm so große Wassermassen in die Oosterschelde, dass das Wasser an einigen Orten über die Deiche lief.

In dem kleinen Hafen von Schelphoek lagen damals zwei Schiffe vor Anker. Eins der beiden konnte nicht mehr rechtzeitig losgemacht werden und zerstörte dadurch bei jeder Welle ein Stück der Hafenmauer und des Deichs. So entstand ein Loch, das immer größer wurde - monatelang. Im August 1953 war dieses Loch 520m breit und 38m tief.

Mithilfe von Senkkästen wurde ein Ringdeich gebaut, um das Loch wieder zu schließen. Den letzten Senkkasten (mit Denkmal) kann man noch in 'De Schelphoek' sehen.

Wir sind jedenfalls ein Stück auf dem alten westlichen Deich in Richtung Loch gelaufen.

Nach einer ausgiebigen Kaffeepause mit dem leckeren Bolus sind wir am Abend nochmal losgezogen.

Mit der Motte im Croozer sind wir Richtung ZZW marschiert. Schließlich waren wir da schon 2 Jahre nicht mehr gewesen.

 

Das Essen war sehr, sehr lecker:

Und auf dem Heimweg ist sogar nochmal die Sonne rausgekommen.

Ich durfte mit Uwe am Strand entlang zurück laufen und Petra hat den Croozer mit Cheeria auf dem Weg hinter den Dünen entlang geschoben.

Wie immer nach solchen abwechslungsreichen Tagen ist jetzt hier Schicht im Schacht und alle sind müde und zufrieden.

Vermutlich hat es heute den ganzen Tag nur einmal geregnet - brrrrr..... Irgendwie hatten wir gestern Abend wohl vergessen das Fenster auf der Beifahrerseite zu schließen und ohne die hilfreiche Aktion eines Nachbarn, der uns eine Mülltüte davor gehängt hatte, wäre der Transit wohl komplett durchnässt gewesen. Unbekannter Weise vielen herzlichen Dank dafür!

Die ursprüngliche Idee war, bei der Bäckerei Sonnemans in Burgh-Haamstede zu brunchen und dann irgendwo in der Gegend Gassi zu gehen. Soweit so gut.

Geparkt haben wir auf dem Parkplatz unterhalb vom Albert Heijn und dann sind Petra & Uwe alleine losgezogen. Hier ein paar Fotos von der Bäckerei von außen und vom Rückweg zum Auto:

Leider hatte der Bäcker Ruhetag, Uwe Unterzucker und der Imbiss im AH geschlossen. Kurz entschlossen wurden dann ein paar süße Stückle und nen Kaffee besorgt.

Danach sind wir in Richtung Slot Haamstede gefahren. Nach so vielen Besuchen in Zeeland hatten wir uns das bis heute noch nie aus der Nähe angesehen. Weiter Infos zu Schloss gibt es hier und hier.

Nach einem kurzen, sehr nassen Spaziergang sind wir wieder ins Auto geflüchtet und an den Brouwersdam gefahren. Uwe wollte den direkten Vergleich machen und die Poké Bowl vom Zee mit der vom Natural High vergleichen. Wir Hunde durften im Auto bleiben und trocknen. Und Cheeria sollte eben auch lernen, dass das Warten im Auto nix Schlimmes ist. Hat sie ganz gut gemacht die kleine Motte. So langsam kann ich sie die meiste Zeit gut leiden. Nur wenn sie rumstresst gibt's halt nen Gong ;-)

Das Natural High feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen und hat die Entwicklung in der Speisekarte aufgezeigt. Respekt!

Das Essen war wie eigentlich gewohnt super lecker und sehr reichlich.

Leider hat es immer noch nicht aufgehört zu regnen, so dass wir den Heimweg angetreten haben. Nach einem leckeren Kipwokkel für uns, Kaffee für Uwe und Choccomel für Petra liegen wir jetzt alle faul und zum Teil schnarchend rum und chillen.

Möge der Wettergott morgen ein Einsehen mit uns haben...

Nachtrag

Gegen 19:00 Uhr hat es aufgehört zu Regnen und so hat sich Petra aufgerafft und ist mit mir und der Motte im Croozer nochmal an den Strand gelaufen.

Es war ein schönes Licht und wir waren quasi die Einzigen, die unterwegs waren. Petra hat noch ein paar Muscheln und Sand eingesammelt und wir durften rennen und toben.

Viele Bilder sind heute nicht zustande gekommen. Wir waren alle faul und haben uns nach einem späten Frühstück tagsüber einen lauen Lenz auf dem Sofa gemacht.

Gegen Vier sind wir aufgebrochen, um erst beim Jumbo in Renesse einzukaufen und dann eine Runde am Brouwersdam Gassi zu gehen.

Kurz hinter dem Supermarkt ist uns auf der Hoogenboomlaan ein Wohnmobil mit PF-Kennzeichen entgegen gekommen. Das waren Micha und Yvonne, die auf dem Weg zu uns waren. Ein kurzes Wendemanöver und man hat sich bei Recra auf dem Parkplatz getroffen. Nach einer kurzen Absprache sind wir wie geplant zu Jumbo gefahren. Otts haben auf dem Campingplatz "De Brem" in unserer Nachbarschaft eingecheckt.

Vom verabredeten Treffpunkt am Transferium ging es dann in Kolonne erst zur Schleuse und dann zum Strand an den Brouwersdam. Da war so gar nicht viel los.

Cheeria und ich sind geflitzt wie die Wilden.

Anschließend sind die Männer mit der Motte zum Strandclub Zee gefahren und ich durfte mit Petra & Yvonne hin laufen. Ich hab mich dann im Auto ausgeruht, während die Zweibeiner Essen waren. Cheeria "musste" zu Übungszwecken mit rein.

Diese Bilder sind nicht von heute - sondern von der Website des Clubs:

Da gibt es übrigens auch eine deutsche Version der Speisekarte zum anschauen. Wie immer war das Essen dort sehr, sehr lecker und das Ambiente spricht ja eh für sich.

Nach dem Essen waren alle noch auf ein Gläschen Wein bei uns.

Das Schöne an Zeeland ist, dass man auch nach 10 Jahren noch schöne, neue Orte entdecken kann.

Auf der heutigen Tour haben wir das Naturschutzgebiet "De Manteling" erkundet. Das Naturschutzgebiet De Manteling erstreckt sich zwischen Oostkapelle und Domburg auf der Halbinsel Walcheren

Folgende Sehenswürdigkeiten finden sich hier:

Schloss Westhove & Terra Maris

Das Schloss Westhove ist eines der Landgüter in De Manteling. Dieses Schloss mit mehreren Türmen wird von einem Wassergraben umschlossen und ist nur über eine Brücke erreichbar. Ein paar Schritte weiter, in der ehemaligen Orangerie des Schlosses, befindet sich das Natur und Landschaftsmuseum Terra Maris.

Natürliche Bonsaibäume (Krüppelwald)

Die Eichen, die im Wald De Manteling wachsen, sind etwas ganz Spezielles. Obwohl sie mehr als 200 Jahre alt sind, werden sie nicht größer als ca. zwei Meter. Sie sehen aus wie japanische Bonsai. Der starke Westwind und die salzige Gischt des Meeres hemmen ihr Wachstum.

Rotwild

In den Wäldern von De Manteling tummelt sich einiges an Rotwild. Mit etwas Glück trifft man darauf.

Landgüter, herrschaftliche Alleen und Gärten

Neben Dünen, Wald und Strand befinden sich in De Manteling auch historische Landgüter mit Namen wie Berkenbosch und Duinbeek. Früher kamen Wohlhabende gerne in diesen Teil von Walcheren ließen hier ihre Landgüter bauen. Die Landschaft wurde von ihnen geprägt: lange, herrschaftliche Alleen, große Teiche, Zierbrücken und ganz viele Rhododendren. Die Landgüter sind heute Privatbesitz und können nicht besichtigt werden. Dafür kann man die Umgebung frei erkunden. Im Frühling, wenn die Rhododendren blühen und die Teiche von vielen Vögeln besucht werden, ist es hier besonders schön.

Ausgehend von einem gebührenpflichtigen Parkplatz außerhalb von Domburg (sauteuer) sind wir mit der Motte im Croozer los marschiert und haben folgende Tour absolviert

Direkt als wir vom Hauptweg abgebogen waren, ist ein erster Hirsch aus dem Wald galoppiert. Zum Glück hatte mich Uwe an der Schleppleine - den hätte ich sicher überholt. Das Wildaufkommen ist mit ein Grund, warum in dem Gebiet Leinenpflicht ist.

Wir haben so viele tolle Bilder von der Wanderung gemacht - hier einfach mal eine kleine Auswahl:

Am Strandübergang 62 - Westhove haben wir den Croozer abgestellt und sind zum Wasser und den Bunen gelaufen.

Weiter ging es durch den Krüppelwald und an einer restaurierten römischen Brücke vorbei:

Von da hatte man einen schönen Blick auf das Schloss und der Rhododendron stand an manchen stellen noch in voller Blüte.

Teils waren die Wege super angelegt und breit, teils waren sie wohl etwas neu aufgeschüttet und holprig aber der Croozer hat seine Geländetauglichkeit mehr als bewiesen. Und die kleine Motte macht das inzwischen auch (fast) klaglos mit. Was man unbedingt meiden sollte (hinterher ist man immer schlauer) sind die ausgewiesenen Fahrradwege. Da macht es keinen Spaß zu laufen, da man ständig anhalten und ausweichen muss.

Die Grenzen zwischen den Gebieten sind fließend aber sehr schön gekennzeichnet.

In der Nähe des Hofgutes Berkenbosch haben wir dann noch mehr Rotwild getroffen.

Durch die wunderschöne Landschaft ging es dann wieder zurück zum Auto.

Hier ist uns schon wieder ein Hirsch buchstäblich über den Weg gelaufen:

Und auch das Mottchen durfte natürlich zwischendrin immer mal wieder laufen.

Der nächste Halt war Vrouwenpolder und zwar der Visspecialist Wachters. Hier wollten Petra & Uwe zu Mittag essen.

Dann hatte Petra die Idee, dass man doch endlich mal mit der Fähre von Kamperland nach Veere fahren könnte. Schließlich ist Cheeria ja noch nie auf einem Boot gewesen.

Gesagt getan - am Anleger des "Rondje Pontje" in Kamperland war direkt ein kostenloser Parkplatz. Auf der Wiese haben wir uns die Wartezeit vertrieben und um 16:15 Uhr sind wir an Bord.

Das mit dem Croozer war etwas schwierig  - er war schlichtweg zu breit für die Gangway. Nachdem aber ein Rad abmontiert war ist es gegangen und wir konnten übersetzen. 

In Veere hat die Zeit gerade gereicht, um ein paar Bilder zu machen und für Petra & Uwe ein Softeis zu kaufen - dann ging es zurück auf das Schiff.

Gegen 18 Uhr waren wir zu Hause in Renesse und jetzt liegen wir alle 4 jeder in einer Ecke und sind von den vielen Eindrücken heute müde und zufrieden. 

Der Abend wird schätzungsweise ruhig ausklingen. Mal schauen, was es noch zu Essen gibt...

Heute Vormittag ist Uwe mit mir alleine los marschiert. Wir haben eine Runde am Watergat Strand gedreht und Petra und Cheeria mussten zu Hause bleiben.

Laut Hörensagen haben sie etwas mit dem Futterbeutel geübt aber das ist mir Wurst, wenn ich dafür das hier haben kann:

Als wir wieder am Ferienhaus waren, musste ich die Motte erstmal nach Strich und Faden zusammen falten. Sie war so frech und ist mir nicht mehr von der Pelle gewichen. Ich konnte ja nicht wissen, dass sie deswegen einen Schreikrampf bekommt, den man bestimmt bis zum Strand gehört hat. Zum Glück waren Petra & Uwe nicht böse mit mir und es ist ja auch nix passiert. Sind alle mit dem Schrecken davon gekommen.

Nach ein paar Stunden Pause und einem ausgiebigen Mittagsschläfchen haben wir dann beschlossen, ein bisschen ins Städtchen zu gehen. Schließlich haben wir immer noch nicht die versprochenen Kipwokkels bekommen.

Geparkt haben wir am Transferium und haben dann den Fußweg Richtung Jumbo genommen. Es war echt gut was los und damit wir etwas zügiger voran kommen hat Petra die Motte ein Stück getragen. Im vorbei gehen haben wir gehört wie ein Vater zu seinem Kind gesagt hat: "das kann ja noch gar nicht laufen" - hat man da noch Worte?

Uwe und ich waren dann am Bankomat während Petra und Cheerie in der Fußgängerzone gewartet haben. Als wir dann gesehen haben, dass der Tierladen noch geöffnet hat sind wir natürlich Wokkels kaufen gegangen. Und bei der Gelegenheit haben wir auch noch eine kleine Fellbürste besorgt.

Zur Stärkung sind Petra und Uwe dann noch beim Marlijn eingekehrt und wir durften uns über die Wokkels hermachen.

Petra sagt, das ist Stadttraining de luxe für das Mottchen und dementsprechend müde war sie dann auch.

Seit wir wieder zu Hause sind, pennen wir und wer weiß - vielleicht haben Petra und Uwe ja einen sehr ruhigen Abend.

Heute morgen war das Wetter bescheiden und auch in der Nacht hatte es schon gewittert. Da der Wetterbericht aber nicht ganz schlechtes Wetter angekündigt hat, haben wir uns entschieden, einen Ausflug nach Goes (Zuid-Beveland) zu machen. Diese, im Mittelalter gegründete Stadt mit knapp 40.000 Einwohnern haben wir bisher noch nie angeschaut.

Auf dem Weg über die Zeelandbrug hat uns eine Regenfront voll erwischt aber bei der Ankunft im Zentrum von Goes hatte es (zumindest kurzfristig) wieder aufgehört zu regnen. Ein Parkplatz war schnell zu finden und dann wollten wir uns die Altstadt anschauen und Petra und Uwe hatten den Plan, etwas zu essen.

Auf dem Weg zum Marktplatz sind wir an ein paar ganz netten Ecken vorbei gekommen. Die Motte war zunächst noch im Croozer und durfte erst ab dem Marktplatz mit laufen.

Am Markplatz waren einige Restaurants und Kneipen.

Irgendwie hat uns aber nichts so richtig zugesagt und so haben wir Cheeria wieder in den Croozer verfrachtet und sind weiter durch die Stadt gelaufen.

Dann hat es plötzlich wieder angefangen, wie aus Kübeln zu schütten und wir haben die Flucht ergriffen und sind mit einer kurzen Unterstehpause wieder zum Auto gelaufen.

Weiter ging es dann Richtung Walcheren - Petra hatte im Internet eine Empfehlung für das Strandrestaurant Kon-Tiki gelesen. Es liegt etwas westlich außerhalb von Vlissingen direkt an der Oosterschelde und das wollten wir einmal ausprobieren. Die Adresse fürs Navi lautet: Galgeweg, Vlissingen. Dort ist ein großer (gebührenpflichtiger) Parkplatz ganz in der Nähe der Dünen und des Strandübergangs.

Bis wir dort angekommen waren, hatte der Regen auch aufgehört und die Sonne kam nach und nach durch, so dass wir tatsächlich auf der schönen überdachten Terrasse sitzen konnten.

Die vielen anderen Hunde da haben sich wider erwarten sehr vorbildlich benommen und so konnten Petra & Uwe ihr leckeres Essen ganz entspannt genießen.

Das Essen schmeckte ausgezeichnet - ich hab natürlich probiert - und da waren wir sicher nicht zum letzten mal. Man sitzt auch sehr schön und kann beim Essen die großen Schiffe vorbei fahren sehen.

Nach dem Essen ging es zurück zum Auto und dann immer an den Dünen entlang über Dishoek und Zoutelande bis nach Westkapelle zum Leuchtturm IJzeren torentje am Autostrand. Dishoek wird zusammen mit Zoutelande und Westkapelle auch die 'Zeeländische Reviera' genannt.

Und weil es so schön da war haben wir uns noch ein bisschen in die Sonne gesetzt und aufs Meer geschaut. Uwe und Petra haben sich ein kaltes Bierchen gegönnt.

Über Domburg, Oostkapelle, Vrouwenpolder und die Oosterscheldekering sowie einem Boxenstop bei Albert Heijn in Burgh Haamstede sind wir um 18:45 Uhr wieder im Ferienhaus angekommen. 

Nach den "gruseligen" Hundebegegnungen gestern haben wir uns heute bei herrlichem Sommerwetter einen faulen Tag im Garten gegönnt.

Ich hab immer mal wieder mit der Motte gespielt und zwischendrin haben wir uns entweder in der Sonne braten lassen oder uns im Schatten erholt.

Gegen Abend sind wir dann zuerst nach Rennese gefahren - Uwe wollte noch was einkaufen und danach nochmal an den Brouwersdam.

Es war so richtig toll und wir konnten sogar im Wasser toben.

Auf dem Heimweg waren wir noch an der Schleuse zum Robben gucken und es waren gleich 5 an der Zahl, die sich da im Wasser getummelt haben.

Wir Hunde liegen jetzt müde und zufrieden rum und Petra & Uwe haben noch Bitterballen und Tapas gegessen und genießen jetzt den ruhigen Abend bei einem schönen Glas Rotwein.

Man könnte sich dran gewöhnen.... Seit dem frühen Vormittag lachte die Sonne vom Himmel und wir sind so gegen 14:00 Uhr in Richtung Nieuw Haamstede (Vuurtorenpad) aufgebrochen.

Petra hat die Motte mit dem Croozer bis zum Strand geschoben.

Leider hat sich inzwischen rausgestellt, dass in Holland Maiferien sind und dementsprechend war am Strandlooper einiges los. Neben vielen spielenden Kindern waren auch zahlreiche unangeleinte, ungehorsame Hunde unterwegs. Einer ist sogar mitten über die Terrasse des Restaurants gedüst - und kein Hundehalter in Sicht.

Wir haben trotzdem einen kleinen Spaziergang in Richtung Norden gemacht. Aber es war nicht wirklich entspannt. Cheerie wollte dann auch nicht mehr weiter - war wohl ein bissle viel Trubel für sie.

Nach dem Essen von Petra & Uwe (das hat die Motte wieder gut und entspannt gemeistert) sind wir wieder zum Auto "gecroozed" und mit Zwischenhalt Albert Heijn in Bourgh Haamstede nach Renesse gefahren. Dort "durften" Cheerie und ich im Auto (Schattenparkplatz) warten, während unsere Menschen im Städtchen waren. Sie wollten Eis essen, Kipwokkels kaufen und die Sachen im Jumbo besorgen, die beim AH nicht vorrätig waren.

Danach ging es an die Schleuse am Brouwersdam, Robben knipsen und dann endlich nochmal an den Strand.

Das Abendlicht war herrlich, es war hier fast nix los und wir durften dann erst mit und dann ohne Mauli rumtoben.

Nach einer Begegnung der 3. Art mit uneinsichtigen Hundebesitzern sind wir zurück zum Auto und nach Hause gefahren.

Uwe hat dann noch Nudeln mit Hackfleischsauce gekocht und jetzt schlafen wir erst einmal eine Runde während Petra & Uwe sich den Frieslandkrimi reinziehen.

Heute haben wir es etwas langsamer angehen lassen und sind im wahrsten Sinne des Wortes getrennte Wege gegangen....

Petra & ich sind kurz vor Zwei losgezogen und haben einen ausgedehnten Spaziergang am Watergat-Strand in Richtung Süden gemacht. Die Touris, die nur über das lange Wochenende da waren sind alle wieder nach Hause gefahren, so dass es wirklich ziemlich leer war.

Uwe und der Zwuggel sind dann eine Stunde später mit dem Croozer nachgekommen und wir haben uns bei den Strandhäuschen beim Zwaluw getroffen.

Nach einer gemeinsamen Runde sind wir dann noch im Zwaluw eingekehrt aber wegen des eiskalten Windes relativ schnell wieder in unseren Garten "geflüchtet". Da war es herrlich sonnig und warm und wir konnten bis kurz vor 6 draußen bleiben.

Heute früh hat es etwas genieselt, so dass wir uns ein bisschen Zeit mit dem Frühstück gelassen haben.

Gegen 14 Uhr haben wir uns auf den Weg gemacht, um Tulpenfelder zu suchen. Schließlich ist es Tulpenzeit in Holland und da sollte es doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir keine zu Gesicht bekämen. Das Zwergl durfte heute zum 1. Mal in der großen Box Auto fahren, da wir den Croozer dabei hatten und das Ein- und Aussteigen hinten doch etwas besser funktioniert. Sie hat wider Erwarten gar kein Theater gemacht und sich einfach hingelegt und geschlafen.

Petra hatte auf Facebook einen Hinweis bekommen, dass es in der Gegend um Den Bommel (Goeree-Overflakkee) welche geben sollte und so war dann auch Den Bommel unser 1. Ziel. Nach einigen Sackgassen, Sperrungen und Verirrungen sind wir dann tatsächlich in einer Gegend gelandet, in der Tulpen angebaut werden.

An einem Feld mit Tulpen verschiedener Farben haben wir angehalten um ein paar Fotos mit der großen Kamera zu machen:

Danach sind wir weiter nach Osten gefahren. Das nächste Ziel war Willemstad in Noord-Brabant. Willemstad ist eine Sternfestung aus dem 16. Jahrhundert. Ein Rundwanderweg geht auf wunderschönen Pfaden einmal rings um den ganzen Ort.

Das war wirklich ein wunderschöner Spaziergang und die Motte hat im Croozer bewiesen, dass sie geländetauglich ist.

Die Heimfahrt ging dann über Bruinisse, Zierikzee mit Boxenstop beim AH in Bourgh Haamstede.

Nach einer Runde Toben im Garten war dann Feierabend. 

Petra und Uwe haben sich dann noch die frischen Muscheln als Abendessen gegönnt.

Wir haben natürlich auch eine große Portion zu Essen bekommen...

Auch heute lachte die Sonne vom Himmel, so dass wir nach dem Frühstück erstmal ein paar Stunden im Garten geschnüffelt, gespielt und gechillt haben.

Gegen 14 Uhr haben wir uns auf den Weg in die Boswachterij Westenschouwen gemacht.

Mit Cheeria im Croozer haben wir uns dann auf den Weg zum Waldsee gemacht. Das fand sie erstmal völlig uncool und hat ihren Unmut auch laut kundgetan sealed.

Als wir den Hauptweg verlassen konnten wurden die Menschenmassen weniger und die Motte etwas leiser.

Am See haben wir dann ein bisschen Pause gemacht.

Cheerie hat unter dem Tisch ein Loch gebuddelt und uns alle eingesaut.

Nach dem Spaziergang in der Boswachterij sind wir in Richtung Neeltje Jans aufgebrochen, um Muscheln zu kaufen. Proef Zeeland hat Sonntags geschlossen aber neuerdings gibt es einen Verkaufsautomaten, bei dem wir die ersehnten "Mosselen" bekommen haben.

Nach dem Einkauf wollten Petra & Uwe auch was Essen gehen und dabei einen Imbiss testen, den sie bisher noch nicht kannten: Bij Jans aan Zee

Der liegt an der Nordseeseite von Neeltje Jans in der Nähe der Schleuse.

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Der Pups hat es toll gemacht mit all dem Trubel und ist brav unter Stuhl oder Tisch liegen geblieben. Ehrlich gesagt war sie sogar weniger gestresst als ich.

Nach dem Essen ging es dann endlich an den Strand.

Und auf dem Rückweg zum Auto haben wir auf der anderen Seite vom Deich noch ein paar Robben bestaunt.

Abends war es dann sehr ruhig im Haus ;-)

Heute haben wir (wie eigentlich fast immer am 1. Urlaubstag) erstmal ausgeschlafen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück durfte ich mit Petra alleine auf eine kleine Tour an den Watergat-Strand. Es war herrliches Wetter und die Bilder sprechen für sich:

In Richtung ZZW war einiges los, also sind wir in Richtung Süden marschiert - da waren wir fast alleine am Strand.

Auf dem Rückweg haben wir die Wasservögel des neu angelegten Teiches und viele andere Tiere bestaunt:

Wieder zurück bei Uwe und der Motte haben wir erstmal eine Runde im Garten getobt und dann alle miteinander ein paar Stunden gechillt.

Gegen Abend sind wir dann erst zu 't Koppeltje gefahren, dann zur Schleuse am Brouwersdam und dann noch an den Strand.

Petra hatte die Canon dabei und wollte unbedingt "Mottenbilder" machen. Uwe sollte den Zwerg festhalten und Petra wollte sich auf der anderen Seite des Tümpels mit der Kamera auf die Lauer legen. Mir hatte keiner gesagt, was ich tun bzw. nicht tun sollte und so hab ich mich von hinten angeschlichen. Cheerie kam von vorne durchs Wasser angeprescht und gemeinsam haben wir Petra in den nassen Sand geschmissen :-)

Ein paar schöne Bilder sind an dem Abend dann aber doch noch entstanden:

Auf dem Heimweg haben wir noch einen kurzen Boxenstop beim Jumbo in Renesse eingelegt.

Was für ein schöner 1. Urlaubstag!!!

Abends war dann "Schicht-im-Schacht". Alle waren müde und zufrieden.

Aufgrund der geänderten Vermietungzeiten mussten wir dieses Jahr (und wohl auch in Zukunft) freitags anreisen.

Obwohl wir mit einer Stunde Verspätung erst gegen 7 Uhr in Aize losgefahren sind, lief es echt gut und die Staus um Brüssel und Antwerpen hielten sich absolut in Grenzen.

Kurz nach Zwei waren wir hier im Park und konnten gleich das Haus beziehen. Die kleine Motte hat die lange Fahrt zum großen Teil verschlafen und wir konnten mit nur einer Pipipause durchfahren.

Wie schon 2022 sind wir die Strecke über das Saarland, Luxemburg und Belgien gefahren. Der Liter Diesel hat in LUX 143,2 gekostet.

Das Grundstück hat eine neue Gartentür bekommen aber sonst ist fast alles wie immer.

Nach dem alles gerichtet war, ging es noch zum AH, um den Grundbedarf einzukaufen und anschließend zu einer 1. Runde an den Strand.

Diesmal haben wir uns entschieden, bereits im April nach Renesse zu fahren. Dies tun wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es ist das 1. Mal, dass wir ohne Kimya in den Bungalowpark 't Ongerepte fahren.

Für die Zeit vom 28.04.-12.05 haben wir "unser" Ferienhaus gebucht.



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