Samstag, 06. Juni 2020
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Deltapark Neeltje Jans

Heute konnten Petra und Uwe endlich mal einen lang geschmiedeten Plan in die Tat umsetzen: ein Besuch im Deltapark Neeltje Jans mit der Besichtigung des Sturmflutwehrs auf dem Oosterscheldesperrwerk. Hier ist die Homepage der Deltawerke mit vielen weiteren Informationen auch über andere Projekte des Deltaplans, der die Sicherheit der Niederlande vor weitern Flutkatastrophen garantieren soll.

Warum gerade heute? Zum einen sollte es zuverlässig wolkig sein, so dass Kimya und ich im Auto warten konnten und zum anderen haben wir jetzt im "Wum" ausreichend große Boxen, dass das problemlos möglich ist.

Begonnen hat der Ausflug allerdings mit einem Spaziergang in der Nähe des Parkplatzes.

Dann haben wir Pause gehabt und da wir Hunde ja bekanntlich nicht in den Park durften, kann ich Euch das Weitere nur vom Hörensagen berichten...

Zunächst wurde der Zeitplan der Attraktionen in Erfahrung gebracht und dann ein "Tagesplan" erstellt.

12:00 Uhr Vorführung Seelöwen

13:00 Uhr Führung Oosterscheldewehr

16:00 Uhr Vorführung Seehunde

Dazu kamen Aquarium, Orkanmaschine, 360°-Film über die Flutkatastrophe von 1953 und ein langer Spaziergang durch den Nationalpark mit uns.

Für das Aquarium und die Orkanmaschine (erzeugt Windstärke 12) hat es noch vor der Seelöwenshow gereicht.

Der Streichelzoo war in diesem Fall ein Becken, in dem kleine Haie und Rochen angefasst werden konnten.

Da gerade eine Tierpflegerin kam, um die Fische zu füttern, war es sicherlich besser, die Finger aus dem Wasser draußen zu lassen.

Danach war es Zeit für die Seelöwen. Die beiden hießen Levi und Jack und haben wirklich nette Kunststücke vorgeführt. Zwar war die ganze Vorführung auf Holländisch aber man konnte trotzdem recht gut folgen und die angebotenen Informationen verstehen.

In der Orkanmaschine war es nicht ganz so spektakulär wie erwartet. Jeder Besucher musste eine Sicherheitsbrille aufsetzen und sich an Stangen im Raum festhalten. Im Wesentlichen war es sehr, sehr laut aber die Windstärke 12 (knapp 140 km/h) war noch gut auszuhalten. Man hätte sich als erwachsener Mensch auch so auf den Beinen halten können.

In der Zwischenzeit hat es dann angefangen, leicht zu nieseln. Gut, dass da vor der Führung durch das Wehr noch Zeit für eine heiße Schokolade und einen Snack im Trockenen war.

Auch der erste Teil der 1-stündigen Führung, die Elsbeth fließend in 3 Sprachen (Holländisch, Englisch und Deutsch) geleitet hat, war zum Glück innen,

Als die Gruppe dann wieder ins Freie kam, war es auch schon wieder trocken.

Diese Führung war wirklich beeindruckend!

Im Anschluß daran waren wieder Kimya und ich dran. Nochmal ging es in den Oosterschelde-Nationalpark. Über nette kleine Wege haben wir schließlich noch einen schmalen Sandstrand gefunden, der wunderschön und einsam war.

Auf dem Rückweg kam dann sogar noch ein toller Regenbogen zum Vorschein.

Kimya und ich sind dann nochmal kurz ins Auto, während Petra und Uwe sich noch die Seehundeshow und den 360°-Film über die Flutkatastrophe angeschaut haben.

Der Film soll sehr beeindruckend gewesen sein. Petra sagte, dass ich vermutlich voll Schiß bekommen hätte...

Zum Abendessen hat Uwe dann noch bei Proef Zeeland frische Seezungen mitgenommen.

Ich bin aber sicher, dass wir außer dem Rinderohr, das wir schon hatten auch noch was tolles bekommen...